Wohlfühlen

Powerstoffe

Tee schützt
Catechine (sogenannte Antioxidantien, die bestimmte Substanzen im Körper unschädlich machen können) hemmen Wachstum und Infektiosität bestimmter Bakterien und Viren. Tee kann somit beitragen, sich vor Grippeviren und Durchfallerregern zu schützen. Auch Staphylokokken (Stäbchen-Bakterien), die verschiedene Infektionskrankheiten hervorrufen können, werden gebremst.

Tee für gesunde Blutgefässe
Tee ist reich an Polyphenolen, die sogenannte „freie Radikale“ im Körper unschädlich machen. Freie Radikale bilden sich z.B. durch Rauchen, starke UV-Strahlung, aber auch bei ganz normalen Stoffwechselvorgängen und sind nach heutigem Wissensstand mitverantwortlich für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Studien konnten zeigen, dass Teetrinker ein deutlich geringeres Risiko für Arterienverkalkung und Herzinfarkt haben. Je höher der Teekonsum, desto grösser der vorbeugende Effekt. Bereits zwei Tassen Tee enthalten circa gleich viele Antioxidantien wie vier Äpfel. Dieselben Mechanismen wirken gemäss Studien möglicherweise auch bestimmten Krebserkrankungen entgegen.

Hautschutz aus der Tasse
Polyphenole aus Tee können aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften zum Schutz vor sonnenbedingten Hautschäden beitragen. Schon 3 dl Tee reichen dafür aus. Dies gilt insbesondere für Grüntee, der nebst Polyphenolen auch Vitamin C enthält. Bei Grüntee konnte gezeigt werden, dass er vor starker Faltenbildung bewahren kann und bei der Abheilung eines Sonnenbrandes hilft.

Die Geschichte des Eisenräubers
Polyphenole in Grün- und Schwarztee sind keine Eisenräuber wie heute noch oft behauptet wird. Eine wissenschaftliche Studie der Universität Jena konnte zeigen, dass Teetrinker mit ausreichender Eisenversorgung keine Bedenken um einen eventuellen Eisenmangel haben müssen. Selbst Personen mit kritischer Eisenversorgung müssen nicht auf den Teegenuss verzichten: einfach den Tee 1 – 2 Std. nach den Mahlzeiten trinken.